neues Mitglied ECPAT Österreich stellt sich vor

Wir freuen uns, ein neues Mitglied in der CTG begrüßen zu dürfen: Herzlich willkommen ECPAT Österreich!  Die Kinderschutzorganisation, die Teil eines weltweiten Netzwerkes ist, hat ihren Ursprung im Tourismus macht sich seit mehr als 20 Jahren in Österreich gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern weltweit stark. Auch in Österreich können wir als Touristik:innen im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Kinder leisten, und mit ECPAT an Board wächst unsere Expertise in der Genossenschaft um ein wichtiges Thema weiter. Das Team besteht aus fünf Power-Frauen: Waltraud Gugerbauer (GF), Antonie Trojer (Schutzkonzepte), Veronika Kontsekova (Backbone), Anita Pinter (online safety) und Kerstin Dohnal (Tourismus). Und so, stellt sich ECPAT selbst vor:

Leitbild

„Wir sind ECPAT Österreich, eine engagierte und führende Stimme im Einsatz gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern.”

Über uns …

ECPAT Österreich ist eine Fachstelle und Ansprechpartnerin, die sich gegen jegliche Form der sexuellen Ausbeutung von Kindern in Österreich einsetzt. Unsere bundesweite Arbeitsgemeinschaft wird von 13 Nichtregierungsorganisationen getragen, die in den Bereichen Kinderschutz, Kinderrechte und Entwicklungszusammenarbeit tätig sind.

Als Teil des globalen Netzwerks ECPAT International, das in mehr als 110 Ländern aktiv ist, arbeiten wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partner*innen, daran, Kinder vor sexueller Ausbeutung zu bewahren und ihre Rechte zu schützen, um wirksame Lösungen zu entwickeln.

ECPAT ist das weltweit größte Netzwerk, das sich ausschließlich der Beendigung der sexuellen Ausbeutung von Kindern widmet. Der Hauptsitz von ECPAT International ist in Bangkok, Thailand.

Unsere Mission

Die Arbeit von ECPAT Österreich wird vom Grundsatz geleitet, dass jedes Kind Anspruch auf umfassenden Schutz vor allen Formen der Ausbeutung und vor sexueller Gewalt hat. Als Basis dient der Art. 34 der seit 1989 in Kraft getretenen UN-Kinderrechtskonvention sowie die Abschlussdokumente der drei Weltkongresse gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern (1996-Stockholm; 2001-Yokohama; 2008 Rio de Janeiro).

Darin werden alle Staaten aufgerufen, nationale Aktionspläne gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern zu erarbeiten und umzusetzen, die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen zu verbessern und ausreichend Mittel für den Schutz der Kinder bereitzustellen.

Unser Ziel ist es, die Gesellschaft für die sexuelle Ausbeutung und Kinderrechte zu sensibilisieren, Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und rechtliche Grundlagen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Wir setzen uns für politische und rechtliche Veränderungen ein und fordern die Umsetzung wirksamer Maßnahmen von politischen Entscheidungsträger*innen ein.

Unsere Kernthemen und Arbeitsmethoden

Wir sind besonders in Bereichen tätig, die wenig Aufmerksamkeit finden.

Unsere Kernthemen sind

  • Kinderschutz im Tourismus
  • Kinderschutzkonzepte
  • Maßnahmen gegen Kinderhandel
  • Kinderschutz online

Wir arbeiten eng mit unseren Kooperationspartner*innen, mit Regierungsstellen, Behörden, Institutionen, der Privatwirtschaft, NGOs und internationalen Organisationen zusammen.

Was wir tun …
  • Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Anwaltschaft und Lobbying
  • Studien, Recherchen, Publikationen
  • Ausarbeitung von Fachinformationen
  • Beratung, Schulungen und Trainings zu unseren Kernthemen
  • Aus- und Weiterbildung für einschlägige Berufsgruppen
  • Nationale und internationale Vernetzungen
  • Umsetzung von Projekten
Wir sind …
  • Umsetzungspartnerin des internationalen Kinderschutzkodex im Tourismus The Code in Österreich
  • Mitglied der Österreichischen Taskforce gegen Menschenhandel
  • Gründungsmitglied der Plattform gegen Menschenhandel
  • Gründungsmitglied der Allianz für Kinderschutz
  • Mitglied im Beirat von Saferinternet.at und der Safer Internet-Fachstelle Digitaler Kinderschutz
Bild von Kerstin Dohnal

Kerstin Dohnal

Ich liebe es die Welt zu entdecken. Das Paradigma des Tourismus als Industrie bedeutet für mich das exakte Gegenteil davon. Darum ist mir die Tourismuswende basierend auf Menschenrechten, Offenheit und dem Prinzip der Verbundenheit als Menschen untereinander und mit unserer Umwelt ein persönliches Anliegen.

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