Das menschliche Maß im Tourismus

Kerstin Dohnal, Leopold Kohr Akademie

„Zukunft des Tourismus – was ist das richtige Maß im Tourismus“

Mehr als schöne (W)Orte – Warum Tourismus soziale Innovation braucht

Ein Beitrag von Kerstin Dohnal

Die Einladung bei der Leopold Kohr Sommerakademie dabei sein und meinen Blick auf den Tourismus mit einem interessierten Publikum aus hochkarätigen Denker:innen wie Macher:innen teilen zu dürfen hat mich mit großer Freude erfüllt. Ein solches Privileg genieße ich als Vertreterin der sozialen Nachhaltigkeit im Tourismus bisher noch selten, und es lässt mein Touristiker:innenherz höher schlagen.

Reden wir also über Tourismus. Wir sind im September angekommen und ich traue mich zu sagen, dass für viele von uns damit auch das Ende der Ferienzeit endgültig gekommen ist. Zumindest das der Sommerferien. Im Tourismus ist nach der Saison ja immer vor der Saison. Und wenn wir in Richtung Ganzjahrestourismus blicken, dann befinden wir uns tatsächlich schon in der Zwischensaison. Und ist die nicht bereits für den Städtetourismus zur Hauptsaison avanciert? Und hat das Reisen in Wahrheit nicht Saison? Womit wir schon mitten im Thema und bei der Frage: „Was ist das menschliche Maß an Tourismus?“ angekommen sind.

Was haben wir dieses Jahr nicht wieder alles gesehen und erlebt? Overtourism oder unbalanced tourism wie der unausgewogene Tourismus auch genannt wird beherrschte wieder die sommerlichen Schlagzeilen. Reiseberichte von überfüllten Stränden und Städten, Anti-Touristen Plakate und Aktionen flimmerten über die Bildschirme ebenso wie Berichte über Erste Saisonen mit Zugangsbeschränkungen wie z.B. in Venedig. Und dazwischen die Hochglanzbilder von Sehnsuchtsorten in aller Welt in den Sozialen Medien. Schöne Bilder voller Versprechen wie Ursprünglichkeit und dem Geheimtipp vom letzten unentdeckten Ort am Urlaubsziel. Und irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit. Zwischen Genuss und Belastung.

Univ. Professor Kurt Luger sprach von höfischen Tugenden, insbesondere über die Mäßigung, und wie diese auf den modernen Tourismus umzulegen sei. Fremdenführerin und Austria Guide Inez Reichl de Hoogh teilte ihren reichen Erfahrungsschatz an Begegnungen am Beispiel der Stadt Salzburg, und forderte Respekt gegenüber den Menschen und Orten in Destinationen. Für Friedrich Idam, Gemeinderat in Hallstatt, ist das Maß an Besucher:innen seiner Heimat bereits seit 1920 überschritten und Tourismus wird schon lange als Einschränkung der persönlichen Freiheit wahrgenommen.

Wenn Sie jetzt vielleicht die Hoffnung hegen, dass ich als eingeladene Expertin eine Lösung für all diese Probleme präsentieren kann, dann muss ich Sie leider enttäuschen. Auch ich habe keine Lösung parat, aber vielleicht ein paar Ideen und Erfahrungen, wie wir als Tourismusbranche und als Reisende diesen Herausforderungen begegnen können.

Seit der Einladung zur heutigen Veranstaltung habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, was das Herzstück meines Vortrages sein könnte und mich – ganz nach meiner Art – für ein unbequemes und oft missverstandenes, manchmal sogar absichtlich missverstandenes Thema entschieden, das: „Grenzen setzen“. Ein Thema das uns alle in unseren Leben beschäftigt. Und Grenzen setzten gilt zu meiner Überraschung tatsächlich soziale als Innovation.

Immanuel Kant meint: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt“. Er beschreibt die Begrenzung individueller Freiheit durch die Freiheit anderer Menschen und betont die Notwendigkeit, die Rechte und Freiheiten anderer zu respektieren. Ein extrem relevanter Satz für den Tourismus, der sich auf diversen Ebenen genau in diesem Spannungsfeld und Begegnungsraum abspielt und bewegt.

Wenn wir über Grenzen sprechen, werden die verschiedensten Assoziationen zu Grenzen geweckt, die nicht selten starke Emotionen auslösen. Als EU-Europäerin im Schengenraum habe ich beispielsweise mein gesamtes bisheriges Erwachsenenleben ohne europäische Nationalgrenzen erleben dürfen und möchte das auch weiterhin genießen. Im Nachhaltigkeitsdiskurs sprechen wir über natürliche Grenzen. Über Ressourcenverbrauch und grenzenlosen Konsum. Im Kontext von Unternehmensführung definieren wir personelle Leistungsgrenzen und Kapazitäten. Und im persönlichen Bereich bezeugen die Statistiken der Psychologen jedes Jahr mit unzähligen Therapiestunden von der Schwierigkeit die persönlichen Grenzen zu kennen und zu respektieren sowie von den Folgen, wenn wir das nicht tun. Ich möchte also heute eine Lanze brechen für das gesunde Setzen von Grenzen und genauer hinschauen, wie wir in der Welt stehen und mit unserer Umwelt resonieren.

 An dieser Stelle möchte ich den Soziologen Hartmut Rosa zitieren, der mit seinem Buch „Resonanz“ vor einigen Jahren für Gesprächsstoff gesorgt und Grundlage für den Begriff des Resonanztourismus geschaffen hat: „Resonanz meint (…), sich von etwas berühren, erreichen, bewegen, ja überwältigen zu lassen und darauf durchaus mit Leidenschaft zu reagieren. Tränen in den Augen sind ein Zeichen für Resonanz (…).“[1] Kinder sind von Natur aus Resonanzwesen. Sie können gar nicht anders, als auf die Welt zuzugehen in der Erwartung, berührt zu werden (…). Erst dadurch werden sie zu Subjekten. Wir verlernen dann aber resonantes „In -der-Welt-Sein“ häufig im Prozess der Sozialisation.[2]

Dieser Satz lässt mein Touristiker*innenherz immer noch höherschlagen. Wenn wir auf Reisen gehen, sind wir doch alle genau solche Resonanzwesen. Resonanz gilt übrigens auch für negative Erlebnisse, wenn wir uns zum Beispiel als Gäste in überfüllten Zügen wiederfinden und mit unseren riesigen Gepäckstücken und Souvenirs keinen Sitzplatz mehr bekommen und der Verzweiflung nahe sind. Aber abgesehen davon, braucht man für echte Berührung Zeit und Raum – die man auch auf diese Weise finden kann, wenn man mit den anderen Gästen auf den Gängen Kontakt aufnimmt und Verbindung herstellt, was zu einem sehr schönen und nachhaltigen Erlebnis werden kann – doch davon gibt es in einer TourismusINDUSTRIE die sich auf die Paradiggmen der Produktion bezieht einfach nicht genug.

Und doch sehnen wir uns nach Resonanz auf Reisen. Wir wollen in Verbindung sein, mit uns selbst, mit unseren Mitreisenden,- abgesehen von anderen Touristen, denn nichts ärgert uns bekanntlich mehr, als wenn wir als Reisende andere Touristen treffen. Wir wünschen uns die Verbindung mit anderen Menschen und Kulturen, mit der Natur, mit all dem, was uns der Alltag in die Ferne rückt. Wir wollen zumindest in diesem „geschützten Raum-Zeit Kontinuum“ namens Reise nicht im ständigen Widerspruch zu unseren Grundbedürfnissen nach Freiheit und Verbundenheit leben. Und in Wirklichkeit nicht nur dort. Einer meiner größten Lehrmeister, mein gerade 4-jähriger Sohn, zeigt mir jeden Tag wie schwierig es ist unsere widersprüchlichen Bedürfnisse nach Resonanz, Freiheit und Zugehörigkeit in eine gute Balance zu bringen. Wir lange wir dafür brauchen und wie schnell wir als Erwachsene vergessen dass große Emotionen aus einem Ungleichgewicht genau dieser Bedürfnisse enstehen.
Und um noch eines drauf zu setzen: Für uns Touristiker:innen gilt das Ganze doppelt. Auch wir sind Menschen, mit denselben Bedürfnissen wie unsere Gäste und Kund:innen. Auch für uns rückt im Alltag das Verbindende in die Ferne, denn die TourismusINDUSTRIE wirkt auch noch trennend im beruflichen Umfeld. Gleichzeitig wollen/sollen/müssen wir aber in unserem beruflichen Alltag auch noch andere beim Stillen dieser Bedürfnisse unterstützen und begleiten.

Das kann meiner Meinung nach nur dann gelingen, wenn wir gut mit uns selbst, unserer Umwelt und unserem Gegenüber in Verbindung stehen. Dann kann Tourismus ein Schlüssel zu einem ethischen Miteinander und zum Guten Leben für alle sein. Daran glaube ich fest und dafür stehe ich persönlich täglich auf und ein. Doch wie soll das unter den derzeitigen Umständen gehen? Zwischen dem technischen Geschwindigkeitsrausch, der KI, Existenzängsten und dem Wunsch nach Veränderung?

Hier möchte ich den Bogen spannen zu Leopold Kohr und zwei seiner Kernaussagen:

Kohrs Gesetz, das besagt: Die Größe ist das Problem. „Unsere Lebenswelt muss nach den kleinen Maßen des Menschen strukturiert werden, wenn sie eine humane Welt sein will.“

Kohrs Geschwindigkeitstheorie: Slow is beautiful, weil mit Langsamkeit die Massenwirkung abnimmt „Begibt sich der freie Mensch in die Masse, degeneriert er vom Kulturwesen zum Teil einer physikalischen Gesetzen unterliegenden Einheit.“

Diesen Eindruck kann man leicht gewinnen, wenn man sich die seltsamen amorphen Wesen aus von Schirmen angeleiteten Reisenden ansieht, die sich durch die Zentren unserer Städte schlängeln. Von Schwarmintelligenz sind wir da allerdings weit entfernt.

Und trotz alledem sehe ich Tourismus als einen Schlüssel zur Verbundenheit. Gerade im Kontext von Reisen und Tourismus, wo es um die Begegnung mit anderen, sich selbst und der Natur geht, sind unsere Bedürfnisse stärker wahrnehmbar. Wir nehmen auch Dissonanzen stärker wahr, weil wir zum Ziel haben mit unserer Umwelt in Verbindung zu gehen, zu resonieren. Vielleicht gelingt es uns auch für einen Moment die Dinge mit den Augen eines Kindes zu sehen. Und genau hier finden wir eines unserer großen Talente und wichtige Ressource wieder – unser tiefes Bewusstsein für die Welt und wie wir in ihr stehen; wie wir mit uns selbst und anderen in Verbindung sind.

Genuss und Nachhaltigkeit! Authentizität! Regionale Lebenskultur und unberührte Natur! Wir schreiben es auf alle Plakate, posaunen es durch alle Medienkanäle. Frei nach dem Motto von Ernst Friedrich Schumacher der 1973 in „Small is beautiful“ eine menschenfreundliche Wirtschaft beschreibt, die eine Alternative zum Paradigma von „bigger is better“ darstellt. Und doch gelingt es uns noch nicht ausreichend unsere Botschaften im Tourismus auch umzusetzen. Warum ist das so?

Im Laufe unserer Sozialisierung lernen wir unsere Grundbedürfnisse zu unterdrücken, uns Eigeninitiative zu verkneifen oder uns Bedeutung zu verschaffen. Doch weil uns dabei die Verbundenheit abhandenkommt, mögen wir uns oft selbst nicht oder nutzen andere für unsere eigenen Zwecke wie z.B. zur Selbstdarstellung als Globetrotter mit Menschen und Kulissen die uns interessant machen. Und dabei geht es uns nicht gut. Denn wir handeln dabei entgegen unserer Grundbedürfnisse. Andere oder uns selbst würdelos zu behandeln, macht uns selbst würdelos.

Dieses schmerzhafte Gefühl der Getrenntheit bezeichnet Wirtschaftswissenschafter Otto Scharmer vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) als die drei großen Krisen (geat divides)[3] die ökonomische, die ökologische und die spirituelle. In seiner „Theory U – von der Zukunft her Führen“ beschreibt er, wie man diese drei Krisen überwinden kann. Kurz auf den Punkt gebracht: Mit (Wieder-) Herstellung der Beziehungsebene und der Verbindung zu uns selbst, zu anderen und zur Natur. Die Schlüsselfähigkeit dabei ist das intensive, empathische Zuhören[4], und zwar uns selbst und anderen gleichermaßen, mit offenem Verstand und offenem Herzen, was unweigerlich zu entsprechendem Handeln führt. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt, dass die Aufbereitung und Pflege des sozialen Feldes, in dem unsere Beziehungen verwurzelt sind, ausschlaggebend ist für jede Art der sozialen Veränderung. Alles Erkenntnisse, die wir aus der Natur bereits seit Beginn der Menschheit mit und in uns tragen. Und dort sehe auch ich den Hebel, in der Veränderung im Kleinen und der Kraft der regionalen Eigenständigkeit. Otto Scharmer nennt sie die Inseln der Verbundenheit die entscheidend sind für einen Paradigmenwechsel. Leopold Kohr spricht von der Kleinheit des menschlichen Maßes.

Auf die Frage, warum die Menschen nach Hallstatt kommen, hat mir eine sehr erfahrene Gastgeberin einmal gesagt: Es ist die Kleinheit. Die Schönheit liegt in der Kleinheit des Ortes – und nicht nur dort. Ich behaupte, dass die Schönheit immer und überall in der Kleinheit liegt – in der Kleinheit rund um uns herum z.B. im Gegensatz zu großen globalen Ballungszentren aber auch in der Kleinheit, die wir in uns selbst entdecken, wenn wir uns in weiten Landschaften, Wüsten oder Ozeanen klein und unbedeutend fühlen. Dann beginnt die Verbindung zu uns und unserer Umwelt. Dann sind wir offen und gehen in Resonanz.

Einen weiteren Hebel sehe ich in der zyklischen Natur aller Wesen und Entwicklungen. Der Rhythmus der Natur verändert sich – auch durch den Klimawandel – und zwingt uns dazu mit ihm zu gehen. Immer mehr Menschen haben nun die Mittel zu reisen und bringen ihren Reiserhythmus mit in unsere Destinationen. Hier liegt es an uns den Rhythmus mitzubestimmen, ihn anzupassen und gesunde Grenzen zu setzen. Doch wie soll das gehen?

Richtig Grenzen setzen bedeutet, die eigenen Bedürfnisse klar wahrzunehmen und sie durch „Ich-Botschaften“ auszudrücken. – Also bitte kein Ping-Pong von Schuldzuweisungen und Fingerzeigen auf den jeweils anderen Akteur – ein beliebtes Spiel in Tourismusregionen und der Regionalpolitik. Eine bewusste Grenzsetzung hilft, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und Bedürfnisse offen zu kommunizieren. Dabei geht es nicht um Abgrenzung aus Egoismus, sondern um Schutz und Selbstfürsorge, die langfristig Beziehungen stärkt. Grenzen setzen ist eine Form der Selbstachtung – auch als Betrieb oder Destination, da man lernt, eigene Bedürfnisse zu respektieren. Mit Sicherheit werden Gefühle von Stress oder unangenehmen Emotionen auftreten, z.B. aus Angst, auf Unverständnis oder Enttäuschung zu treffen. Eine bewusste Grenzsetzung ist jedoch wichtig für den eigenen Energiehaushalt, langfristig Beziehungen zu stärken und die eigenen Bedürfnisse zu achten.

Bewusstes Wahrnehmen von Emotionen wie Wut kann zudem als Wegweiser dienen, um frühzeitig einzugreifen.

Tourismus ist und bleibt eine wunderbare Art mit der Welt in Verbindung zu treten. In Österreich machen wir schon vieles sehr gut, was die vielen begeisterten Gäste jedes Jahr bestätigen, die mit Koffern voller schöner Erinnerungen wieder abreisen. Seien wir also bitte nicht zu streng zum Tourismus. Betrachten wir ihn, als die junge Branche, die er ist und als zyklisches Wesen im Wachstum. Eines, das viel zu schnell gewachsen ist, immer noch dazulernen kann und unter Wachstumsschmerzen leidet. Versuchen wir doch einmal unseren Anti-Tourismus Groll und die Wut über die lästigen Touristen, oder die unwilligen Entscheidungsträger:innen nicht als polarisierend wahrzunehmen, sondern als Zeichen, dass Grenzen verletzt werden und wir lernen dürfen diese deutlicher zu setzten. Dazu braucht es Mut. Die Innovation liegt darin, auch im wirtschaftlichen System allen Beteiligten offen und wahrhaftig zuzuhören und auch das zu hören, was uns nicht gefällt oder vor Herausforderungen stellt. Wir Touristiker:innen sind auch nur Menschen. Und wir alle haben uns doch schon einmal überschätzt oder sind über das Ziel hinausgeschossen. Dann gilt es dafür die Verantwortung zu übernehmen, den Kurs zu korrigieren, klare Grenzen zu setzen, diese zu kommunizieren, dazu zu stehen und danach zu handeln.

Lassen Sie uns gute Grenzen setzen. Nicht GEGEN sondern FÜR unseren Tourismus. Für uns. Für unsere Welt. Für die Natur. Für unsere Kulturen, Gemeinden, unsere Kinder und unsere schöne Branche. Damit Begegnungen wieder in einem liebevoll gestalteten Raum stattfinden können.

Und wie man an dieser Pflanze sieht, die ich als kleines Dankeschön an die Organisator:innen der heutigen Leopold Kohr Summer School überreichen möchte: Eine gut definierte Grenze, wie dieses Gefäß, die den Bedürfnissen der Pflanze als auch jener, die sie außerhalb ihres natürlichen Umfeldes genießen wollen gerecht wird, ermöglicht ein gutes Leben und ausreihend Genuss für alle.

 

 

 

 

 

[1] ebenda

[2] https://static.uni-graz.at/fileadmin/Studien/dk-resonance/UniErfurt_Jahresheft_2016_Interview_Rosa.pdf

[3] https://www.ottoscharmer.com/sites/default/files/Ego2Eco_Intro.pdf

[4] https://youtu.be/eLfXpRkVZaI?si=OgjeaVWKrc8-FhYd

Bild von Kerstin Dohnal

Kerstin Dohnal

Ich liebe es die Welt zu entdecken. Das Paradigma des Tourismus als Industrie bedeutet für mich das exakte Gegenteil davon. Darum ist mir die Tourismuswende basierend auf Menschenrechten, Offenheit und dem Prinzip der Verbundenheit als Menschen untereinander und mit unserer Umwelt ein persönliches Anliegen.

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